
Durch den unbekannten Süden Myanmars
Diese Entdeckerreise widmet sich den noch bis vor kurzem "weißen Flecken" auf der Landkarte Myanmars. Landschaftliche Schönheiten, kulturelle Highlights, vor allem aber authentisches Leben prägen diese faszinierende Tour. Ruhig und intensiv, so wie das Land Ihnen dort begegnet, haben wir diese Tour geplant, damit Sie richtig in den Rhythmus des täglichen Lebens eintauchen können.
1. Tag:
Von Yangon aus fahren Sie zum "Basislager", wo der Aufstieg zum weltbekannten Goldenen Felsen beginnt. Dieser gleichsam wunderbar "schwebende" Felsen ist ein mystischer Ort mit unglaublichem Ausblick und atemberaubenden Sonnenuntergängen und gilt als einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Myanmar. König Tissa erhielt das eingeschlossene Haar Buddhas im 11. Jahrhundert von einem Eremiten, der den König instruierte, einen Felsen zu suchen, der dem Kopf des Eremiten ähnelte, um dann das Haar in der Spitze eines Stupas auf dem Felsen aufzubewahren. Ein wahrhaft mystischer Ort.
2. Tag:
Die Fahrt geht nach dem Abstieg nach Mawlamyine, früher Moulmein, die historische Stadt des Volkes der Mon. Die Atmosphäre des postkolonialen Zerfalls ist hier immer noch deutlich spürbar. Es ist eine attraktive Tropenstadt mit von Stupatürmen gekrönten Bergen auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen. Mawlamyine war 1827 bis 1852 die Hauptstadt von Britisch Burma und zu dieser Zeit auch ein wichtiger Hafen für den Teakholzexport. Das Mon Kulturmuseum und die Kyaik Than-lan Pagode werden Sie auf jeden Fall besichtigen.
3. Tag:
Heute nehmen Sie sich Zeit für die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie die Mahamunni Pagode, die U Zina Pagode und viele koloniale Relikte. Außerdem unternehmen Sie einen Ausflug zur "Kopfwaschinsel". Aus einer dortigen Quelle wurde früher das Wasser für die heilige Kopfwaschzeremonie der Könige entnommen. Ein wirklich idyllisches Fleckchen mit Pagoden, einem Meditationszentrum und viel Flair.
4. Tag:
Die Fahrt geht weiter in den Süden Richtung Mudon, das für seine Bauwollwebereien bekannt ist. Sie besichtigen ein großes Wasserreservoir an dessen nördlichem Ende der weltgrößte liegende Buddha zu besichtigen ist. Mit 180 m Länge und fast 34 m Höhe hat diese Buddha Statue gewaltige Ausmaße und in ihrem Inneren befinden sich 182 Zimmer auf 8 Etagen! Die Kyaikkami Yele Pagode ist eine buddhistische Schreinanlage, die sich direkt über dem Meer befindet und sehr wichtige religiöse Reliquien enthält. Auch die kolonialen Verwaltungsgebäude sind sehenswert und über 100 Jahre alt.
5. Tag:
Das Ziel ist heute Pha An, die Hauptstadt des Karen Staates. Beschaulich am Ufer des Thanwlin Flusses gelegen ist diese Region erst seit kurzem überhaupt zugänglich und wird erst langsam vom Tourismus entdeckt. Hier werden Sie ein weitläufiges, bizarres Höhlenlabyrinth erkunden, das mit teils originellen Buddha- Darstellungen und anderen Heiligtümern geschmückt ist.
6. Tag:
Die Stadt selbst und die schöne Gogon Höhle stehen heute auf dem Programm. Alternativ kann auch eine aber recht anstrengende Wanderung zum Mount Zwegabin durchgeführt werden, der einen herrlichen Ausblick auf das Flusstal eröffnet. Wobei wir dazu raten eine ruhigen Tag mit Besichtigungen in und um Pha An einzulegen und den gemächlichen Fluss des Südens in sich aufzusaugen.
7. Tag:
Auf dem Rückweg nach Yangon werden Sie noch die schöne Stadt Bago besuchen. Bago bietet viele wunderschöne Pagoden und Tempel wie zum Beispiel Shwemawdaw Paya, Hintha Gon Paya, aber auch den Kanabawzathadi Palast des Königs der Mon aus dem 16. Jahrhundert, sowie einen hervorragenden Blick auf das riesige Deltagebiet. Vergessen sollten Sie auf keinen Fall den berühmten liegenden Buddha. Bago ist auch bekannt für seine Vielzahl von Restaurants mit burmesischen, indischen, thailändischen, aber auch europäischen Speisen. Am Abend dann erreichen Sie Yangon.
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